Die Verfeinerung genomischer Prädiktoren der Resistenz bietet das Potenzial, Rinder widerstandsfähiger gegen TB zu machen

A window to our health | Dennis Lo | TEDxCERN (Januar 2019).

Anonim

Wissenschaftler haben genetische Merkmale bei Rindern identifiziert, die es den Landwirten ermöglichen könnten, Tiere mit einer erhöhten Resistenz gegen Rindertuberkulose (TB) zu züchten.

Die Studie, die den genetischen Code von TB-infizierten Tieren mit dem von krankheitsfreien Rindern vergleicht, könnte helfen, auf eine Krankheit einzuwirken, die weltweit zu großen wirtschaftlichen Verlusten führt.

Die Forschung, die vom Roslin-Institut der Universität Edinburgh geleitet wurde, hat eine Reihe von genetischen Signaturen identifiziert, die mit TB-Resistenz in den Kühen verbunden sind, die unberührt blieben.

Die Studie baut auf früheren Untersuchungen des Roslin Institute auf, die zeigten, dass einige Rinder aufgrund ihres genetischen Aufbaus resistenter gegen Rinder-TB sein könnten.

Forscher am Roslin Institute sagen, dass das neueste Ergebnis signifikant ist, da es ein weiteres Licht aufzeigt, ob es möglich sein könnte, die TB-Kontrolle durch selektive Züchtung zu verbessern.

Das Team verwendete die neuesten Techniken zur Genidentifizierung, um die Gene von gesunden und infizierten weiblichen Holstein-Friesianern zu vergleichen.

Rinder-TB, verursacht durch ein Bakterium namens Mycobacterium bovis, infiziert nicht nur Rinder, sondern auch andere Nutztiere und Wildtiere. Es bleibt auch ein Risiko für den Menschen.

Trotz intensiver Bemühungen über viele Jahrzehnte hat Rindertuberkulose weiterhin schwerwiegende Auswirkungen auf Nutztiere im In- und Ausland, was sich auf die Rentabilität und den Tierschutz der Landwirte auswirkt. In den Jahren 2010/2011 kostete die britische Regierung 152 Millionen Pfund.

Diese neueste Forschung, die vom Forschungsrat für Biotechnologie und Biowissenschaften (BBSRC) und der EU finanziert wird, wird in der Zeitschrift Heredity veröffentlicht.

Forscher des Roslin-Instituts arbeiteten mit Kollegen des Agri-Food- und Biosciences Institute (AFBI) und der Queen's University Belfast an der Studie.

Im Rahmen einer neuen BBSRC-finanzierten Studie, die Forscher von Roslin, der AFBI und des schottischen Rural College, der SRUC, durchführen werden, werden genomische Prädiktoren für die Resistenzbildung verfeinert.

Die Forschungsleiterin Professorin Liz Glass sagte über die Ergebnisse: "Die Unterschiede zwischen den Rindern in ihren Genen sind nicht der einzige Faktor, um zu bestimmen, ob das Tier Rinder-TB bekommt oder nicht. Verschiedene Umweltfaktoren sowie Unterschiede in den TB-Bakterien können ebenfalls die Anfälligkeit beeinflussen.

"Wenn wir Tiere mit besseren Genotypen für die TB-Resistenz auswählen können, können wir diese Informationen in neuen Zuchtprogrammen zusammen mit anderen Kontrollstrategien anwenden. Wir hoffen, dass dies dazu beitragen kann, die TB bei Rindern wirksamer zu kontrollieren."