Der türkische Mann bekennt sich schuldig, illegale Krebsmedikamente importiert zu haben

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Anonim

Sabahaddin Akman, Inhaber der Istanbuler Firma Ozay Pharmaceuticals, hat sich schuldig bekannt, Schmuggel fälschlicher und verfälschter Krebsmedikamente in die Vereinigten Staaten geschmuggelt zu haben. Akman bekannte sich schuldig im US-Bezirksgericht für den östlichen Bezirk von Missouri, in St. Louis, Missouri, wo er zunächst seine illegalen Drogen verschiffte. Die Medikamente entsprachen nicht den FDA-Standards und waren nicht für den Vertrieb in den USA zugelassen.

Das Büro für Kriminalpolizei der FDA koordinierte eine komplexe, vielschichtige internationale Untersuchung, die im Januar 2014 zu Akmans Verhaftung in Puerto Rico führte. Die Untersuchung ergab, dass Akman und seine Firma eine Quelle für Altuzan, die türkische Version des Krebsmedikaments Avastin, sind.

"Diese Kriminellen haben unsere verletzlichsten Patienten ausgebeutet, als sie ihre illegalen Drogen in die Vereinigten Staaten bringen ließen und dort Krebspatienten behandelten. Wir werden weiterhin diejenigen untersuchen und vor Gericht bringen, die unsere kranken, anfälligen Patienten fürchten", sagte Philip J. Walsky, amtierender Direktor der Kriminalpolizei der FDA. "Wir danken unseren Kollegen - international, national, staatlich und lokal -, deren Beiträge dazu beigetragen haben, diesen Fall zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen."

Akman, zusammen mit seinem Angestellten, Ozkan Semizoglu, erhielt die illegalen Drogen und benutzte dann Versandetiketten, um die illegale Natur der Sendungen zu verbergen, einschließlich Zollerklärungen, die fälschlicherweise die Inhalte als Geschenke beschreiben. Sie haben auch große Drogenlieferungen in mehrere kleinere Pakete aufgeteilt, um die Wahrscheinlichkeit von Beschlagnahmen durch US-Zoll- und Grenzschutzbehörden zu verringern.

Neben der FDA und Europol waren an der internationalen Operation mehrere deutsche Regierungsstellen beteiligt: ​​die Staatsanwaltschaft Bonn; das Bundeskriminalamt, die Polizei von Düsseldorf und die deutsche Kriminalpolizei. Sonderbeauftragte des diplomatischen Sicherheitsdienstes des US-Außenministeriums, die dem regionalen Sicherheitsbüro der US-Botschaft in Ankara, Türkei, und der Außenpolizei des US-Generalkonsulats für Überseebriminalität in Istanbul, Türkei, zugeordnet waren, spielten ebenfalls eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Lösung dieses Falls.