Frauen, die sich negativ fokussieren, vergrößern chronische Schmerzen, nehmen eher verschriebene Opioide ein

Shadow Work vs.Positive Focus (Januar 2019).

Anonim

Weibliche chronische Schmerzpatienten, die katastrophisieren, eine psychologische Erkrankung, in der Schmerzen übertrieben oder irrational konzentriert sind, berichten nicht nur über eine größere Schmerzintensität, sondern nehmen häufiger verschriebene Opioide ein als Männer mit derselben Erkrankung, so eine Online Online First-Studie in Anaesthesiology, der von Fachleuten geprüften medizinischen Fachzeitschrift der American Society of Anesthesiologists (ASA).

"Unsere Forschung unterstreicht, wie psychologische Faktoren wie negative Gedanken oder Emotionen die Fähigkeit beeinflussen, zu beeinflussen, wie wir Schmerz empfinden, und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand verschriebene Opioide einnehmen wird", sagte Beth Darnall, Ph.D., Co-Autorin und klinische Mitarbeiterin Professor für Anästhesiologie, Perioperative und Schmerzmedizin an der Medizinischen Fakultät der Stanford University, Palo Alto, Kalifornien. "Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Schmerzintensität und Katastrophisierung zu unterschiedlichen Mustern der Opioid-Verschreibung für männliche und weibliche Patienten beitragen, was einen möglichen Bedarf für eine Untersuchung und Intervention in zukünftigen Studien unterstreicht."

Es hat sich gezeigt, dass Schmerzkatastrophisierung einen starken Einfluss auf die Sinneswahrnehmung der Patienten hat und bis zu 20 Prozent der Varianz der beobachteten chronischen Schmerzintensität erklären kann, wobei Menschen, die eine größere Schmerzintensität katastrophen, katastrophal sind. Dies kann letztendlich die Schmerztherapie beeinflussen.

In einer retrospektiven Studie wurden klinische Daten von fast 1.800 erwachsenen chronischen Schmerzpatienten untersucht. Alle Patienten suchten zwischen Januar 2014 und April 2015 in einem großen ambulanten Schmerzbehandlungszentrum eine Erstuntersuchung. Daten von Patienten und Nicht-Patienten, wie durchschnittliche Schmerzintensität, Schmerzkatastrophierungsskala, Geschlecht usw., wurden durch die Pain Collaborative Health Outcomes von Stanford gesammelt Informationsregister (CHOIR). Die Patienten berichteten alle aktuellen Opioid-Verordnungsdaten entweder durch CHOIR oder verbal an das Klinikpersonal. Die Forscher nutzten die Daten, um die Beziehungen zwischen Schmerzintensität, Schmerzkatastrophisierung und Opioidverordnungen zu charakterisieren - und um Unterschiede zwischen diesen Variablen bei Männern und Frauen zu verstehen.

Die Studie ergab, dass bei den meisten untersuchten Patienten (57 Prozent) mindestens ein Opioidmedikament verschrieben wurde. Bei Frauen war die Katastrophisierung von Schmerzen stärker mit einer Opioidrezeptur verbunden, und dieses Muster trat bei Frauen auf, bei denen sogar relativ geringe Schmerzen katastrophal waren. Schmerzkatastrophisierung war der stärkste Prädiktor für verschriebene Opioide bei Frauen, während die Schmerzintensität ein stärkerer Prädiktor für Opioidrezepturen bei Männern war.

"Unsere Ergebnisse zeigen, dass selbst relativ geringe negative kognitive und emotionale Reaktionen auf Schmerzen einen großen Einfluss auf die Verschreibung von Opioiden bei Frauen haben können", sagte Yasamin Sharifzadeh, BS, Studienautor und Medizinstudent an der Virginia Commonwealth University, Richmond, Virginia. "Wir hoffen zu untersuchen, ob eine frühzeitige Behandlung von Schmerzkatastrophen die Opioidrezepturen für beide Geschlechter reduzieren kann, insbesondere für Frauen. Angesichts der zunehmenden Auswirkungen chronischer Schmerzen ist es wichtig, die Nuancen zu verstehen, wie sie verschiedene Bevölkerungsgruppen beeinflussen und am besten eingreifen."

Die Autoren stellen fest, dass die Replikation ihrer Ergebnisse zwar erforderlich ist, die Ergebnisse jedoch auf mehrere wichtige Punkte hinweisen:

  • Zunächst sollten Ärzte Schmerzkatastrophen auf niedrigem Niveau und so früh wie möglich behandeln.
  • Zweitens trägt die Studie zu den vorhandenen Beweisen bei, dass die Folgen von Schmerzkatastrophen bei Frauen größer sein können, weshalb sie eine besonders wichtige Zielgruppe für die Behandlung darstellen.
  • Drittens wird mehr Forschung benötigt, um geschlechtsspezifische Unterschiede im Schmerz zu verstehen, so dass Kliniker bessere Behandlungen für Männer und Frauen entwickeln können.

Artikel: Schmerz katastrophisierende moderate Beziehungen zwischen Schmerzintensität und Opioidverschreibung: Nichtlineare geschlechtsspezifische Unterschiede, die mit Hilfe eines lernenden Gesundheitssystems aufgedeckt wurden, Yasamin Sharifzadeh, BS; Ming-Chih Kao, Ph.D., MD; John A. Sturgeon, Ph. D.; Thomas J. Rico, BS; Sean Mackey, MD, Ph. D.; Beth D. Darnall, Ph.D., Anästhesiologie, doi: 10.1097 / ALN.0000000000001656, veröffentlicht am 15. Juni 2017.